IAEA-Deal
Proteste im Iran gegen Vereinbarung mit Atombehörde

Irans Außenminister Mohammed Dschawad Sarif zusammen mit dem IAEA-Generaldirektor Rafael Grossi in Teheran. Die IAEA kann die Kontrollen des iranischen Atomprogramms vorerst fortsetzen. Foto: Ahmad Halabisaz/XinHua/dpa

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Die internationalen Inspekteure dürfen das iranische Atomprogramm weiter überwachen. Zwar nicht so eng wie bisher, aber schon das bringt die Hardliner in Teheran auf die Palme. Wie reagiert der Westen?

Die Vereinbarung des Irans mit der UN-Atombehörde IAEA über eine Fortsetzung der Zusammenarbeit hat zu Protesten von Hardlinern und Regierungsgegnern im iranischen Parlament geführt.

Nach Angaben der Nachrichtenagentur Tasnim wurde die geplante Sitzung zum Haushalt des neuen persischen Jahres – ab 21. März – unterbrochen und eine nichtöffentliche Sitzung einberufen. In der soll die neue Vereinbarung mit der IAEA untersucht werden. Irans oberster Führer kündigte zudem an, dass das Land bei Bedarf die Urananreicherung auf bis zu 60 Prozent erhöhen werde.

IAEA-Chef Rafael Grossi hatte am Sonntag in Teheran vom iranischen Atomchef Ali Akbar Salehi die Zusage erhalten, dass die IAEA ihre Kontrollen des…