Corona-Pandemie
Jung, ledig, gefährdet – wie das Virus junge Japanerinnen in den Suizid treibt

Sehen Sie im Video: Japan startet Impfprogramm gegen Coronavirus. 

Corona-Impfstart in Japan. Als Erstes wurden die Angestellten im Gesundheitswesen mit dem Biontech/Pfizer-Vakzin geimpft. Hiroshi Yamamoto, Minister für Gesundheit, Arbeit und Soziales am Mittwoch in Tokio: „Dies ist ein großer, hoffnungsvoller erster Schritt in Richtung des Endes dieser neuen Coronavirus-Pandemie. Wir werden nun den rund 40.000 Mitarbeitern des Gesundheitswesens aus etwa 100 Einrichtungen die ersten Impfdosen verabreichen. Es sind Personen, die der Zuständigkeit des Gesundheitsministeriums und der nationalen Krankenhausorganisation unterstehen.“ Der Impfstoff von Biontech/Pfizer wurde als erstes zugelassen. Hintergrund für den verhältnismäßig späten Impfstart ist, dass die japanische Regierung vor der Zulassung darum gebeten hatte, Sonderstudien über die Wirksamkeit des Mittels bei Japanern durchzuführen. In rund fünf Monaten sind Olympische Spiele in Tokio geplant. Wegen der Corona-Pandemie wurden die Spiele bereits um ein Jahr verschoben.

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von Niels Kruse

22.02.2021, 06:12 Uhr

Seit zehn Jahren schafft es Japan, die hohe Zahl an Suiziden zu senken. Doch dann kam die Pandemie und die Selbsttötungen nahmen wieder zu. Aber nicht bei der „typischen“ Gruppe mittelalter Männer, sondern bei Frauen. Jungen Frauen.