Antike
Trireme – wie ein Ideen-Diebstahl Rom zur Seemacht Nummer eins machte

Die Galeeren wurden von drei Ruerreihen angetrieben.

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von Gernot Kramper

21.02.2021, 17:01 Uhr

In den punischen Kriegen mussten die römischen Legionäre auf dem Wasser kämpfen. Dafür kopierten sie ein Schiff der Gegner und nahmen dabei eine Veränderung vor, gegen die Kathargo machtlos war.

Am Beginn des Aufstiegs zur Weltmacht basierte die Macht Roms ausschließlich auf der Kraft der Legionen – also von Fußsoldaten. Doch die damalige Welt gruppierte sich um das Mittelmeer. Wer über den italienischen Stiefel hinauswachsen wollte, musste Seemacht werden. Das bemerkten auch die Römer schmerzlich. Als Rom größer wurde, war die Konfrontation mit der dominanten Macht des westlichen Mittelmeeres, den Phöniziern, unausweichlich. Das spätere Imperium wurde von einem Straßennetz zusammengehalten, die Phönizier befuhren von ihrer Hauptstadt Karthago aus die Meere.

Auf den ersten Blick musste das ihnen einen unschätzbaren Vorteil gegenüber Rom geben. Denn wie konnte man die Länder des Mittelmeeres beherrschen, wenn die See Karthago…