Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 60,2. Sie stieg damit zum zweiten Mal in Folge über den Wert vom Vortag, der am Samstag 57,8 betragen hatte, wie das Robert-Koch-Institut (RKI) mitteilte. Bei der Sieben-Tage-Inzidenz handelt es sich um die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb dieses Zeitraums. Ziel der Bundesregierung ist es, den Wert auf unter 35 zu drücken. Ab diesem Wert könnten Öffnungen etwa des Einzelhandels in Aussicht gestellt werden. 

Trotz steigender Corona-Infektionszahlen sollen Schulen und Kitas vielerorts wieder öffnen

Laut RKI wurden in 7676 neuen Fällen Menschen positiv auf Corona getestet. Außerdem wurden weitere 145 Todesfälle gemeldet. Am Wochenende fallen die Zahlen in der Regel niedriger aus, da nicht alle Gesundheitsämter ihre Zahlen an das RKI melden und auch weniger Tests vorgenommen und ausgewertet werden. Experten führen die steigenden Corona-Neuinfektionen auf die Ausbreitung deutlich ansteckenderer Virusvarianten zurück. 

Mehr Impftempo bei Lehrern und Erziehern

Genau in dem Moment, in dem die Corona-Zahlen vielerorts wieder steigen, sollen in zehn weiteren Bundesländern zum Wochenbeginn Schulen und Kitas öffnen. Deshalb sollen Lehrer und Erzieher nun ein schnelleres Impfangebot bekommen. Ebenso wie Gesundheitsminister Jens Spahn und mehrere Bundesländer unterstützt auch Bundesbildungsministerin Anja Karliczek entsprechende Pläne. „Beide Berufsgruppen nehmen Aufgaben wahr, die für unsere ganze Gesellschaft von ganz großer Bedeutung sind, was sich auch in der Impfpriorisierung zeigen sollte“, sagte die CDU-Politikerin. Eine Grundsatzentscheidung wird bereits Anfang der Woche erwartet.

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