Elon Musk fiel mit der Tür ins Clubhouse: »Möchten Sie sich mit mir auf Clubhouse unterhalten?«, fragte der Tesla-Chef vergangenen Samstag via Kurznachrichtendienst Twitter an die Adresse des Kremls. Dass ein Firmenchef einen autokratischen Machthaber zum Plausch über seine Lieblingsapp einlädt, wäre außergewöhnlich – käme die Einladung nicht von Elon Musk, dem Twitter-Troll unter den Firmenchefs.

Kaum eine Woche vergeht, ohne dass der Tesla-Chef mit seinen Tweets für Schlagzeilen sorgt. Erst bekundete er seine Solidarität mit einem Flashmob aus Kleinanlegern, die sich bei der GameStop-Aktie mit dem Wall-Street-Establishment angelegt hatten. Dann adelte Musk die Kryptowährung Bitcoin in seinem Twitter-Profil – kurz bevor seine Firma ein milliardenschweres Investment in die virtuellen Münzen publik machte. Am Freitag verhalf er dem Bitcoin dann mit wohlwollenden Tweets zu einem neuen Rekord. Dazwischen postete der Tesla-Chef lustige Hunde-Memes, Babyfotos und Aufnahmen von Raketenstarts seiner Weltraumfirma SpaceX.