Wintereinbruch
Extreme Kälte in Texas könnte RWE teuer zu stehen kommen

Strommasten stehen auf mit Schnee bedeckten Feldern beu Fort Worth im Bundesstaat Texas. Foto: Ralph Lauer/ZUMA Wire/dpa

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Beim Umbau zum Ökostromkonzern setzt RWE auch stark auf die USA. Von dort kommen jetzt schlechte Nachrichten nach Essen. Wegen des eisigen Winters stehen in Texas RWE-Windräder still.

Wegen des extremen Wintereinbruchs in Teilen der USA rechnet der Energiekonzern RWE mit finanziellen Einbußen in dreistelliger Millionenhöhe.

Im US-Bundesstaat Texas sei ein Teil der RWE-Windkraftanlagen aufgrund von Vereisungen und Netzproblemen außer Betrieb, teilte der Essener Konzern am Donnerstagabend mit. Derzeit konzentriere man sich darauf, die betroffenen Windturbinen wieder in Gang zu bringen.

Dazu wirke sich das extreme Wetter auf die Strompreise aus. Da RWE einen Teil der Produktion aus den Windkraftanlagen im Voraus verkauft habe, müsse der Konzern nun «zu außergewöhnlich hohen Preisen» Strommengen zukaufen, um seine Lieferverpflichtungen zu erfüllen, heißt es. Die hohe Nachfrage in Kombination mit der geringen Produktion habe die Einkaufspreise steigen lassen.