Houston, Texas
»Hey-hey, ho-ho, Ted Cruz has got to go!«

Da ist jemand sehr wütend: Proteste vorm Haus von US-Senator Ted Cruz, noch vor Kurzem bekannt als Liebling sehr vieler Texaner.

Nach seinem Kurztrip ins mexikanische Badeparadies Cancun ist die Liebe merklich abgekühlt.

Wir fassen kurz zusammen: Ein Wintersturm mit verheerenden Folgen zog über Texas hinweg, Millionen Menschen waren ohne Strom, Heizung, fließendes Wasser. Wenn überhaupt Wasser floss, dann oftmals viel zu viel auf einmal aus den vielen Rohrbrüchen – dokumentiert von verzweifelten Texanern …

»@streetballerina via Spectee«
«Ich kann es nicht fassen! Ich kann es nicht fassen! Es ist saukalt, wir haben kein Wasser, keine Heizung, nichts!«

Derweil flog ihr Senator Ted Cruz und ehemaliger Präsidentschaftsbewerber nach Cancun.

Das ist ein unter US-Amerikanern sehr beliebter Badeort in Mexiko.

Und so begründete der Senator seinen Trip:

Ted Cruz, US-Senator
»Als meine Kinder die Nachricht bekamen, dass die Schule diese Woche abgesagt wurde, sagten sie, warum machen wir keinen Ausflug? Lass uns irgendwohin fahren, wo es nicht so kalt ist. Und Heidi und ich… Das war eine harte Woche, und es war ein hartes Jahr für die Kinder … Kinder im ganzen Bundesstaat Texas. Also versuchten wir gute Eltern zu sein und sagten, das machen wir … und so buchten wir den Flug.«

Achtung Hundeliebhaber: Ted Cruz ließ nicht nur seine texanischen Mitbürger im Stich – sondern auch seinen Pudel, Snowflake! Dieser musste offenbar zu Hause bleiben. Das Netz reagiert mit entsprechender Häme.

Als Herrchen mitbekam, was sich da zusammenbraute, brach es offensichtlich seinen Urlaub ab und kam zurück – sonderlich erholt sah Ted Cruz nicht aus.

Ted Cruz, US-Senator
»Als ich (in Cancun) ankam und den ersten Shitstorm sah, wurden meine Bedenken, die ich ja schon anfangs hatte, noch größer. Und ich bedauere auf jeden Fall, dass dies zu einer Zeit zu einer Ablenkung geworden ist, in der so viele Texaner verletzt und frustriert und…