Harvard-Forscher
Dinosaurier wurden laut Studie von Komet ausradiert – nicht von Asteroid

Eine 3D-Illustration eines Kometen, der auf die Erde zurast. Zu Zeiten der Dinosaurier waren die Landmassen allerdings noch etwas anders verteilt.

© magann / Picture Alliance

Einer neuen Studie zufolge endete das Zeitalter der Dinosaurier vor rund 65 Millionen Jahren vermutlich mit einem Kometen und nicht, wie bisher oft angenommen, mit einem Asteroiden. Was aber unterscheidet die beiden Himmelskörper?

Vor rund 65 Millionen Jahren fand das Zeitalter der Dinosaurier ein jähes Ende. Mehr als 150 Millionen Jahre hatten die gewaltigen Echsen da bereits den Planeten dominiert – um ein vielfaches länger, als es etwa der Mensch bislang tut. Wissenschaftler sind sich weitgehend einig, dass ein massiv einschneidendes Ereignis das Schicksal der Dinosaurier besiegelte. Oft wird in diesem Zusammenhang von dem Einschlag eines gewaltigen Asteroiden gesprochen. Eine neue Studie vermutet nun, dass es vielmehr ein Komet war, der damals auf die Erde traf und mit den Dinosauriern auch einen Großteil der damaligen Flora und Fauna vernichtete.

Manifestierter Zeitzeuge des Einschlags ist der sogenannte Chicxulub-Krater im heutigen Mexiko. Die rund 180 Kilometer große Grube ist der Beweis, dass etwas dort auf die Erde schlug. Die nun auf Nature.com…