Studie
Trotz Corona-Pandemie – Weniger Immobilien zwangsversteigert

Trotz Corona ist die Zahl der Zwangsversteigerungen in Deutschland im vergangenen Jahr gesunken. Ein Wohnhaus in Köln. Foto: Oliver Berg/dpa

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Die Zahl der Zwangsversteigerungen in Deutschland nimmt seit Jahren ab – auch in der Pandemie. Experten rechnen aber gleich aus mehreren Gründen damit, dass dieser Trend bald ein Ende finden dürfte.

Die Zahl der Zwangsversteigerungen in Deutschland ist auch in der Corona-Pandemie gesunken. Nach Recherchen des Fachverlags Argetra wurden im vergangenen Jahr Verfahren für 14.853 Immobilien mit Verkehrswerten von gut 3,1 Milliarden Euro eröffnet.

Im Vorjahreszeitraum 2019 waren es 17.600 Häuser, Wohnungen oder Grundstücke mit einem Verkehrswert von mehr als 3,4 Milliarden Euro.

Die anhaltenden Niedrigzinsen, viele gestundete Kredite von Banken und das Kurzarbeitergeld hätten zahlreiche Zwangsversteigerungen in der Pandemie verhindert, schreiben die Argetra-Experten in dem Bericht, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. 2020 waren demnach im Bundesschnitt 36 von 100.000 Haushalten von Zwangsversteigerungen betroffen (Vorjahr: 42). Mit dem Auslaufen staatlicher Hilfen, mehr…