Linken-Kandidatin
Hennig-Wellsow: «Bundeswehr hat im Ausland nichts zu suchen»

Möchte die Bundeswehr nur in Ausnahmefällen ins Ausland entsenden: Linken-Kandidatin Susanne Hennig-Wellsow. Foto: Bodo Schackow/dpa-Zentralbild/dpa

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In gut einer Woche wählen die Linken eine neue Doppelspitze. Einem möglichen progressiven Bündnis stellt Kandidatin Hennig-Wellsow nun schon mal ihre Vorstellungen vor.

Die Kandidatin für den Parteivorsitz der Linken, Susanne Hennig-Wellsow, sieht in Auslandseinsätzen der Bundeswehr eine entscheidende Frage für ein mögliches Bündnis mit SPD und Grünen nach der Bundestagswahl.

«Blauhelm-Einsätze nach Kapitel sechs der UN-Charta wie etwa auf Zypern kann man sich im Einzelfall anschauen. Alles andere lehne ich ab», sagte die thüringische Linke-Parteichefin der «Rheinischen Post» und dem Bonner «General-Anzeiger».

Der Verteidigungshaushalt müsse deutlich verringert, der Etat für Entwicklungshilfe mindestens verdoppelt, die Wehrpflicht ganz abgeschafft und nicht nur ausgesetzt werden, forderte Hennig-Wellsow. Sie betonte: «Die Bundeswehr hat im Ausland nichts zu suchen.» Die Außenpolitik und der Umgang mit der Bundeswehr werde «eine…