In einem Konferenzraum in Pune, im Westen Indiens, steht ein Mann, auf dem die Hoffnungen ganzer Staaten ruhen, und erzählt eine Geschichte, die ziemlich wahnsinnig klingt, aber gut beschreibt, wie Adar Poonawalla denkt.

Die Anekdote trug sich vor etwas mehr als fünf Jahren zu. Poonawalla und sein sechsjähriger Sohn Cyrus waren auf dem Rückweg vom Kino. Sie hatten sich einen Superheldenfilm angesehen.

»Wer ist Batman im echten Leben?«, fragte Cyrus.

»Das bin ich«, sagte der Vater.

»Aber wenn du Batman bist, wo ist dein Umhang? Wo ist dein Batmobil?«

Am nächsten Tag ruft Poonawalla in Hollywood an, so erzählt er es. Er lässt sich in das Studio vermitteln, das den Anzug für den Film entwickelt hat. Dort versichert man ihm, dass die äußere Schicht des Kostüms so hart sei, dass man es selbst mit einem Messer nicht aufschlitzen könne. Poonawalla bestellt zwei Stück, einen Anzug für sich und einen für seinen Sohn.

Dann verschifft er eine Mercedes S-Klasse nach China, wo Arbeiter die Karosserie des Wagens zerlegen und neu zusammenfügen. Die Windschutzscheibe gleicht der Cockpitfront eines Düsenflugzeugs, der Auspuff einer Turbine. Die Heckflossen erhalten die Form von Fledermausflügeln.