US-Kongress
Hedgefonds-Chefs verteidigen bei GameStop-Anhörung Geschäftsmodelle

Sehen Sie im Video: Hedgefonds verteidigen bei Kongressanhörung ihre Geschäftsmodelle.

Bei der Kongress-Anhörung zu den Börsenturbulenzen um GameStop haben hochrangige Hedgefond-Manager ihre Geschäftsmodelle verteidigt und unfaire Praktiken verneint. Insbesondere der Chef von Citadel, der Milliardär und republikanische Spender Ken Griffin, sah sich am Donnerstag mit scharfen Fragen im Ausschuss für Finanzdienstleistungen des Repräsentantenhauses konfrontiert. Geleitet wurde die Sitzung von der Demokratin Maxine Waters, einer Kritikerin der Wall Street. Der Ausschuss sollte untersuchen, wie Aktien von GameStop und andere Titel in schwindelerregende Höhe getrieben werden konnten. Im Januar hatten Kleinanleger mit konzertierten Käufen Hedgefonds zur Auflösung von Wetten auf den Verfall des GameStop-Kurses gezwungen und die Fonds damit teils in die Bredouille gebracht. Die Vorgänge versetzten die Börsen weltweit in Unruhe. Unter anderem sagte auch der Chef der Kleinanleger-Plattform Robinhood, Vlad Tenev, aus. Die Entscheidung von Robinhood, in der Hochphase der Turbulenzen am 28. Januar den Kauf von GameStop-Aktien einzuschränken, hatte für besonderen Unmut über Parteigrenzen hinweg gesorgt. Robinhood erklärte, hinter dem Schritt hätten Forderungen der Clearing-Stellen für Einlagen in Milliardenhöhe gestanden. Tenev bat für die Vorgänge nun um Entschuldigung. Die Sitzung schickte die GameStop-Aktie auf eine Berg- und Talfahrt. Sie lag im Verlauf mehr als sieben Prozent im Minus.

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