Corona-Krise
Gastgewerbe verliert mehr als ein Drittel Umsatz

Absperrband liegt über Tischen und Stühlen vor einem Restaurant in der Innenstadt von Hannover. Foto: Julian Stratenschulte/dpa

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Immer wieder waren im vergangenen Jahr Hotels und Gaststätten geschlossen. Das Statistische Bundesamt hat ausgerechnet, wie viel Geschäft den Wirten und Hoteliers entgangen ist.

Die Betriebsbeschränkungen in der Corona-Krise und vorsichtige Kunden haben Hoteliers und Wirte im vergangenen Jahr mehr als ein Drittel ihrer Umsätze gekostet.

Die Erlöse sind im Vergleich zum Vorjahr um 36,6 Prozent zurückgegangen, wie das Statistische Bundesamt am Freitag berichtete. Ohne Berücksichtigung von Preiserhöhungen hat das Gastgewerbe sogar 39 Prozent weniger Geschäft gemacht. Die Ergebnisse fielen damit noch um rund einen Prozentpunkt schlechter aus als bereits im Januar vom Bundesamt geschätzt.

Guido Zöllick, Präsident des Branchenverbands Dehoga, verlangte schnelle Hilfszahlungen und einen Fahrplan zur Öffnung der Branche. «Nach einem Jahr Pandemie mit fast vier Monaten Lockdown und weitreichenden Reise- und Kontaktbeschränkungen ist die Not in der Branche riesig», erklärte er in Berlin….