Vereinte Nationen
UN beklagen schwere Kriegsverbrechen im Syrien-Konflikt

Syrische Kinder sitzen zwischen beschädigten Gebäuden im Dorf Afes. Rund zehn Jahre nach dem Beginn des Syrien-Konfliktes beklagt der UN-Menschenrechtsrat schwere Kriegsverbrechen in dem Krisenland. Foto: Anas Alkharboutli/dpa

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Der Ausbruch des syrischen Bürgerkriegs jährt sich im nächsten Monat zum zehnten Mal. Die Menschenrechtsbilanz des Konflikts fällt einem UN-Bericht zufolge verheerend aus. Auf Zivilisten wird kaum Rücksicht genommen.

Der UN-Menschenrechtsrat beklagt schwere Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Syrien-Konflikt seit dessen Ausbruch vor rund zehn Jahren.

Über die gesamte Zeit hätten die Konfliktparteien die «abscheulichsten Verstöße» gegen die Menschenrechte begangen, heißt es in einem am Donnerstag in Genf veröffentlichten Bericht des Rates.

Die Regierungskräfte, aber auch andere Gruppen, hätten sich auf Kosten der Zivilbevölkerung auf die Einnahme und Kontrolle von Gebieten konzentriert. So seien die Menschen rücksichtslosen Bombardierungen und Angriffen mit Giftgas ausgesetzt gewesen. Bei Belagerungen seien sie unter anderem durch «schändliche…