Datenverkehr
Video aus fürs Klima: CO2-Bilanz im Netz verbessern

Ein junger Mann, der ein Headset trägt, nimmt an einer Videokonferenz teil. Foto: Sebastian Gollnow/dpa

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Im Lockdown steigt der Datenverkehr enorm an. Und damit rückt auch der CO2-Ausstoß durch Videokonferenzen, Streaming und Co. in den Fokus. Forscherinnen erklären, wie man gegensteuern kann.

Meetings, Familientreffen, der Spieleabend mit Freunden – das alles findet seit einem knappen Jahr vorwiegend per Videokonferenz statt. Und wer den Lockdown-Blues schiebt, lenkt sich mit einem abendlichen Netflix-Marathon ab.

Eine Begleiterscheinung dieser Entwicklung ist die Debatte um die Umweltfolgen von Streaming und Co. Doch wie groß ist der ökologische Fußabdruck wirklich? Und wie lässt sich gegensteuern?  

Die Zahlen sind zunächst schwindelerregend. 32 Exabyte Datenverkehr – also 32 Trillionen Byte – wurden im Jahr 2020 am nach eigenen Angaben weltgrößten Internetknoten DE-CIX in Frankfurt gemessen. Das entspreche einem acht Millionen Jahre andauernden Video-Anruf, heißt es von dort. Insbesondere in den Bereichen Homeoffice, Streaming und Videospiele seien die Datenmengen gestiegen. Und im März 2020 wurde mit 9…