US-Truppen in Afghanistan
Abzug oder Aufschub? Biden steht vor einem gewaltigen Dilemma

Sehen Sie im Video: US-Präsident Joe Biden kündigt neuen Kurs der Außenpolitik an.

US-Präsident Joe Biden hat am Donnerstag bei einem Besuch im Außenministerium seine außenpolitische Vision dargelegt und erklärt: „Amerika ist zurück; die Diplomatie ist zurück“. Während der umfassenden Rede forderte er Myanmars Militär auf, die Macht abzugeben und die in einem Putsch Inhaftierten freizulassen. Er versprach, die jährliche Aufnahme von Flüchtlingen auf 125.000 im kommenden Jahr zu erhöhen. Biden sagte auch, dass er dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in einem Telefongespräch in der vergangenen Woche gesagt habe, die Zeiten, in denen die USA über das Verhalten Russlands hinwegsehen, seien vorbei. Auch gegenüber China will Biden eine andere Tonart als sein Vorgänger anschlagen – Trumps Konfrontationskurs solle aufgeweicht werden. „Wir werden uns auch direkt den Herausforderungen stellen, denen sich unser Wohlstand, unsere Sicherheit und unsere demokratischen Werte durch unseren größten Konkurrenten gegenüber sehen, durch China. Wir werden uns Chinas Wirtschaftsvergehen stellen, seinen Angriffen, auf die Menschenrechte und geistiges Eigentum. Aber wir sind bereit, mit Peking zusammenzuarbeiten, wenn es in Amerikas Interesse ist.“ Vor der Rede hatte sich Biden direkt an die Mitarbeiter des Ministeriums gewandt und ihnen versichert, ihnen zu vertrauen und bei der Ausübung ihrer Aufgaben zu unterstützen.

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