Stahlgeschäft
Thyssenkrupp beendet Gespräche mit Liberty Steel

Die Konzernzentrale von Thyssenkrupp in Essen. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

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Der Traditionskonzern verkauft nun doch nicht sein Stahlgeschäft an die Konkurrenz. Stattdessen soll eine «zukunftsfähige Aufstellung» nun aus eigener Kraft vorangetrieben werden.

Der Industriekonzern Thyssenkrupp wird sein Stahlgeschäft nicht an den Konkurrenten Liberty Steel verkaufen.

Die Gespräche mit Liberty Steel über einen möglichen Erwerb von Thyssenkrupp Steel Europe seien beendet worden, eine Veräußerung des Stahlgeschäfts an Liberty Steel werde damit nicht zustande kommen, teilte Thyssenkrupp mit. Die Vorstellungen über Unternehmenswert und Struktur der Transaktion hätten weit auseinander gelegen. Thyssenkrupp werde nun eine zukunftsfähige Aufstellung des Stahls aus eigener Kraft weiter vorantreiben, hieß es weiter.

Die Stahlsparte litt stark unter den Folgen der Corona-Pandemie und häufte im vergangenen Geschäftsjahr einen Verlust von fast einer Milliarde Euro an. Zuletzt aber wurde bei dem Sorgenkind eine gute Entwicklung verbucht. Die Kernsparte des Konzerns konnte ihr Ergebnis im ersten Quartal des Geschäftsjahres…