Kryptowährungen
Schmutziges Geld? Der große Irrtum um Bitcoin und Geldwäsche

Bitcoin erlebt gerade einen gigantischen Boom

© KeremYucel/gettyimages

von Malte Mansholt

17.02.2021, 20:32 Uhr

Bitcoin und dunkle Geschäfte – dieses Image begleitet die Kryptowährung seit Jahren. Eine neue Untersuchung zeigt nun, warum das nicht ganz richtig ist – und sich die vermeintlich anonyme Währung für Geldwäsche kaum eignet.

Waffen, Drogen, Hacker-Tools und Kinderpornos: Geht es um das Darknet, denken die meisten Menschen an illegale Geschäfte. Und auch die Kryptowährung Bitcoin wird immer noch mit diesen in Verbindung gebracht. Eine neue Studie zeigt: Tatsächlich werden immer noch Milliarden über die Währungen zu waschen versucht. Doch das ist längst nicht so erfolgreich, wie es die Kriminellen wohl gerne hätten.

Dass Bitcoin und kriminelle Handlungen für viele Menschen miteinander verwoben sind, ist kein Zufall. Zum einen sind da die vielen Meldungen über illegale Handelsplattformen wie die mittlerweile abgeschaltete Silk Road, auf der Drogen, Waffen und allerlei andere illegale Waren im großen Stil gegen Bitcoin…