Pressestimmen

Unternehmer in Existenznot
Kritik nach Corona-Wirtschaftsgipfel: „Die Lage ist verfahren, ein Ausweg nicht erkennbar“

Wirtschaftsminister Peter Altmaier: Hinter vorgehaltener Hand häufen sich Unverständnis und massive Kritik

© Andreas Gora – Pool/Getty Images

Im Vorfeld des gestrigen Gipfeltreffens hatten zahlreiche Wirtschaftsverbände die bisherigen Hilfen kritisiert und eine Öffnungsstrategie angemahnt. Viel größer ist die Perspektive hinterher trotzdem nicht. Der Pressespiegel.

Eine Neustarthilfe bis 7500 Euro für Soloselbstständige, ein Fonds für Härtefälle und Unterstützung auch für Unternehmen mit mehr als 750 Millionen Euro Jahresumsatz: Die Regierung bessert ihre Hilfen für die coronageplagte Wirtschaft weiter nach. Die sehnlichst erwünschte Öffnungsperspektive soll es aber frühestens Anfang März geben, wie Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) am Dienstag nach Beratungen mit über 40 Verbänden sagte. Diese zeigten sich nur teils zufrieden mit den Ergebnissen. 

Auch in den Kommentaren der Presse wird immer deutlicher, wie verfahren die Lage wirklich ist: Die Sehnsucht nach Öffnungen wird immer größer, die Existenzgrundlage vieler Unternehmer schwindet – und das Unverständnis für den Umgang der Politik mit den wirtschaftlichen Folgen der Pandemie wächst.