Nach Frust-Wirtschaftsgipfel
Not und Wut der Unternehmer wird immer größer – aber eine Perspektive bleibt weiter aus

Die Pandemie als schweißtreibende Angelegenheit für die Politik: Peter Altmaier (CDU), Bundesminister für Wirtschaft und Energie

© Dorothée Barth/dpa

Die Wirtschaft rennt dem Wirtschaftsminister die Hütte ein. Die Verzweiflung über die Corona-Politik ist groß. Nun soll es Verbesserungen bei den Finanzhilfen geben. Wie eine Öffnungsstrategie aussehen kann, bleibt aber unklar.

Es sollte kein „Trostgipfel“ sein. Die Stimmung bei vielen Firmen ist auf dem Tiefpunkt: Es herrschen Frust und Verzweiflung, weil staatliche Hilfen nur langsam fließen – und es in besonders gebeutelten Branchen wie dem Gastgewerbe und dem Tourismus keine Perspektive für Öffnungen gibt. Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) versuchte beim „Wirtschaftsgipfel“ in die Offensive zu kommen. Er kündigte einen „Härtefallfonds“ an, wenn Firmen bei den Finanzhilfen durchs Raster fallen.

Außerdem will er gemeinsam mit der Wirtschaft zu den nächsten Beratungen von Bund und Ländern am 3. März Empfehlungen für eine Öffnungsstrategie erarbeiten. Es sei von Verbänden „nachvollziehbar“ beklagt worden, dass Ungewissheit mit das Schwierigste sei in der derzeitigen Lage.