Proteste in Spanien nach Festnahme von Rapper Hasél +++ Debatte um Impfstoff von Astrazeneca +++ Nachrichtenlage am Mittwochmorgen.

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Donald Trump hat sich nach seinem Freispruch im Impeachment-Verfahren zu Wort gemeldet. In einer Stellungnahme tat der ehemalige US-Präsident das, was er mit am besten kann: Er teilte kräftig aus. Ziel der Attacke war Top-Republikaner Mitch McConnell, als langjähriger Mehrheitsführer im Senat einst einer der wichtigsten Verbündeten Trumps. Er sehe für die Zukunft der Republikaner schwarz, sollten sie an McConnell als führender Figur der Partei festhalten, so Trump. „Die republikanische Partei kann mit politischen ‚Anführern‘ wie Senator Mitch McConnell an der Spitze nie wieder respektiert werden oder stark sein“, erklärte Trump am Dienstag (Ortszeit). „Wenn die republikanischen Senatoren an ihm festhalten, werden sie nicht wieder gewinnen. Er wird niemals tun, was getan werden muss oder was für unser Land richtig ist.“ Trump beschimpfte McConnell als „übellaunig“ und als „politischen Nichtsnutz“ und drohte, parteiinterne Rivalen McConnells zu unterstützen. Der „New York Times“ zufolge soll eine ursprüngliche Version der Mitteilung noch drastischer gewesen sein. 

McConnell hatte zuvor zwar gegen eine Amtsenthebung Trumps gestimmt, den Ex-Präsidenten aber „praktisch und moralisch“ für den Sturm auf das Kapitol am 6. Januar verantwortlich…