Sehen Sie im Video: Finanzminister Scholz verteidigt am Aschermittwoch Wirtschaftshilfen.

BUNDESFINANZMINISTER OLAF SCHOLZ (SPD): „Nun höre ich ja einige, die sagen, das könnte sich möglicherweise mehr so um eine Steinschleuder handeln. Naja, also aus meiner Sicht ist es so: Wir haben jetzt etwa 110 Milliarden Euro bisher ausgegeben mit Wirtschaftshilfen und Steuerhilfen. Und wenn wir die Steuerstundung und die Dinge, die vorübergehend sind, dazurechnen, sind es 190 Milliarden. Dann kommt noch das mit der Kurzarbeit dazu und vieles, vieles andere. – Ich weiß ja, in Bayern ist vieles größer, aber dass die Steinschleudern ein solches Ausmaß haben, das hätte sicherlich niemand gedacht. Ich jedenfalls finde, das ist eine klare, starke Antwort und sie soll auch weitergegeben werden. Wir werden bis zum Ende der Krise gegenhalten und wir haben entschieden, dass wir mit allen Möglichkeiten, die wir haben, die Unternehmen, die Arbeitsplätze und die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger unterstützen. (SCHNITT) Auch hier haben wir ja einige Politiker, die die Pose wichtiger finden als die Tat, die vieles fordern, was niemals kommt, um das dann durch die nächste Forderung zu ersetzen. Aber das ist nicht der ernsthafte Umgang, den wir wirklich brauchen, wenn wir gegen eine so große Herausforderung bestehen wollen. Da braucht man Leadership, da braucht man Führungskraft. Da muss man auch ernsthaft sein. Und zu dieser Ernsthaftigkeit gehört, dass wir immer die Wahrheit sagen und ganz klar formulieren, was die Situation ist. (SCHNITT) Unser Koalitionspartner hat ja eine gute Strategie oder sagen wir mal eine, die er gut findet. Der besteht darin, dass man nicht rechnet.“