Existenzangst
„Hey Merkel, ich bin blank“: Tätowierer protestiert nackt gegen Lockdown

Tätowierer Matthias Probst aus Selm in Nordrhein-Westfalen steht kurz vor der Pleite. Aus Protest gegen die aus seiner Sicht ungerechten Lockdown-Maßnahmen hat er sich für Facebook ausgezogen.

Als Tätowierer fällt Matthias Probst unter jene Berufssparten, die die Corona-Krise hart getroffen hat. Sein Metier gehört zu den sogenannten „körpernahen Dienstleistungen“, bei denen die Infektionsgefahr als besonders hoch eingeschätzt wird. Deshalb darf Probst in seinem Tattoo- und Piercing-Studio „Hautnah dabei“ in Selm (NRW) schon seit vielen Monaten nicht mehr seiner Arbeit nachgehen.

Das bringt den Tätowierer an den Rand des Ruins, die Pleite rückt immer näher. In seiner Verzweiflung hat Probst zu einer ungewöhnlichen Protestmaßnahme gegriffen: Er hat sich ausgezogen. Auf Facebook postete er ein Nacktbild von sich – nur über seinem besten Stück prangt ein Zensurbalken. Die Botschaft an die Bundeskanzlerin: „Hey Merkel, ich bin blank!“ Damit möchte er auf seine schwierige finanzielle Lage im Lockdown aufmerksam machen.

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Probst kritisiert in dem Post die Pandemie-Politik der…