Corona-Fonds: Wie die Wirtschaft nach der Krise wieder wachsen soll

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (M), schaut dabei zu, wie Portugals Premierminister Antonio Costa und EU-Parlaments-Präsident David Sassoli den Corona-Wiederaufbauplan unterzeichnen. Foto: Olivier Matthys/Pool AP/dpa

© dpa-infocom GmbH

Für die Europäische Union ist es ein beispielloser Kraftakt: Gemeinsam Schulden machen für den Wiederaufbau. Jetzt ist der Aufbaufonds startklar. Doch eine Hürde bleibt.

Wie gibt man 750 Milliarden Euro sinnvoll aus? Mit dieser Aufgabe müssen sich die Wirtschafts- und Finanzminister der EU-Staaten an diesem Dienstag befassen.

Denn das Herzstück des europäischen Programms gegen die Corona-Wirtschaftskrise – der Aufbaufonds RRF – ist nach monatelanger Vorbereitung endlich unter Dach und Fach. Das Geld soll der europäischen Wirtschaft wieder auf die Beine helfen und sie gleichzeitig fit für die nächsten Jahrzehnte machen. Denn Jahrzehnte wird es auch dauern, die Schulden für den Fonds gemeinsam wieder abzustottern. Die wichtigsten Fragen und Antworten:

RRF, was ist das?