Der FC Bayern wankte, aber er fiel nicht. Viel hatte aber nicht gefehlt. Lediglich ein paar Zentimeter waren es, die Angreifer Sergio Córdova von Arminia Bielefeld vom vierten Treffer für die Ostwestfalen trennten. Abseits entschied das Schiedsrichtergespann. Es blieb beim 3:3. Es wäre der nicht unverdiente Lohn eines mutigen Spiels des Aufsteigers gewesen, der die Bayern bis an den Rand der Leidensfähigkeit nervte.

Zwei Zwei-Tore-Führungen reichten den Bielefeldern am Ende nicht. Dennoch konnten sie mit Stolz die Heimreise antreten, die zudem einen unerwarteten Punkt im Abstiegskampf einsammelten. Die Bayern ärgerten sich zwar, konnten das Resultat dann aber verkraften. „In der ersten Halbzeit kam einiges zusammen. Wir haben nicht gut verteidigt, Bielefeld hat aus zwei Chancen zwei Tore gemacht – und der Platz war nicht der beste. Aber was soll ich sagen? Die Mannschaft hat trotzdem wieder Mentalität gezeigt. Wir müssen mit dem Punkt zufrieden sein“, sagte Bayern-Trainer Hansi Flick. Das insgesamt siebte Remis an diesem 21. Spieltag bedeutete zudem einen neuen Bundesliga-Rekord. 

Frankfurt nicht aufzuhalten 

Die Eintracht-Spieler bejubeln einen Treffer gegen den 1.FC Köln

Fast läuft Eintracht Frankfurt ein wenig unter dem (Bundesliga-) Radar. Die Hessen spulen ihre Partien pflichtbewusst und wenig spektakulär ab. Und am Ende gehen sie sehr häufig als Sieger vom Platz. Auch gegen den 1.FC Köln hieß es am Ende 2:0 – ein souverän herausgespielter Erfolg. Damit bleiben die Frankfurter in der Spitze der Tabelle  – und auf Champions-League-Kurs. „Es war ein Geduldsspiel. Wir waren sehr ruhig und haben unsere Chancen genutzt. Wir haben eine gute Entwicklung genommen“, sagte Eintracht-Verteidiger Makato Hasebe. 

Besonders Adi Hütter dürfte sich darüber gefreut haben, denn es war sein erster Sieg gegen die Rheinländer, seitdem er Coach der Eintracht ist. André Silva (57.) und Evan Ndicka (79.) verwandelten die Frankfurter Überlegenheit in die entscheidenden…