Zug-Instandhaltung
Bahn will mehr als 1,4 Milliarden Euro in Werke investieren

Das Logo der Deutschen Bahn prangt auf einem ICE. Foto: Silas Stein/dpa/Symbolbild/Archiv

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Die Bahn hat in den vergangenen Jahren zahlreiche neue Fernzüge gekauft, die nach und nach zum Einsatz kommen. In den Instandhaltungswerken wird der Platz deshalb knapp. Nun rüstet der Konzern nach.

Die Deutsche Bahn will in den kommenden Jahren mehr als 1,4 Milliarden Euro in den Ausbau von Abstellanlagen und Werken für die betriebsnahe Instandhaltung in Deutschland stecken.

«Die Qualität wird in der Infrastruktur und in den Werken gemacht», sagte Personenverkehrsvorstand Berthold Huber der Deutschen Presse-Agentur. «Deswegen haben wir gesagt, wir wollen erstens in mehr und in neue Fahrzeuge investieren. Aber dann brauchen wir auch deutlich mehr Instandhaltungskapazitäten.»

An insgesamt elf Standorten in Deutschland und der Schweiz sollen für die sogenannte leichte Instandhaltung die Kapazitäten erweitert werden. Dabei geht es um betriebsnahe Wartungen, um die Züge innerhalb weniger Stunden wieder fit für den Einsatz am nächsten Tag zu machen oder neue Fahrzeuge für den Erstbetrieb vorzubereiten.