Fast läuft Eintracht Frankfurt ein wenig unter dem (Bundesliga-) Radar. Die Hessen spulen ihre Partien pflichtbewusst und wenig spektakulär ab. Und am Ende gehen sie sehr häufig als Sieger vom Platz. Auch gegen den 1.FC Köln hieß es am Ende 2:0 – ein souverän herausgespielter Erfolg. Damit bleiben die Frankfurter in der Spitze der Tabelle  – und auf Champions-League-Kurs. „Es war ein Geduldsspiel. Wir waren sehr ruhig und haben unsere Chancen genutzt. Wir haben eine gute Entwicklung genommen“, sagte Eintracht-Verteidiger Makato Hasebe. 

Besonders Adi Hütter dürfte sich darüber gefreut haben, denn es war sein erster Sieg gegen die Rheinländer, seitdem er Coach der Eintracht ist. André Silva (57.) und Evan Ndicka (79.) verwandelten die Frankfurter Überlegenheit in die entscheidenden Treffer. 

Am kommenden Samstag wird sich dann zeigen, ob die Eintracht auch schon auf allerhöchstem Niveau mithalten kann. Dann wird der FC Bayern München zu Gast in Frankfurt sein.  

Wolfsburg kann sich nicht weiter absetzen

Wolfsburg-Trainer Oliver Glasner ist auf Kurs internationale Plätze mit dem VfL

Nach dem Schlusspfiff im niedersächsischen Eisschrank flüchteten die Wolfsburger ganz schnell ins Warme. Richtig warm ums Herz wurde nach dem 0:0 im Kampf um die Champions-League-Plätze bei minus zwölf Grad aber niemandem. Die Mannschaft von Trainer Oliver Glasner konnte allerdings besser mit diesem Punkt leben, weil sie den Sechs-Zähler-Vorsprung auf die Gladbacher verteidigen konnte. „Wir waren regelmäßig am Drücker und hätten durchaus in Führung gehen können. Unter dem Strich bin ich mit der Leistung der Mannschaft zufrieden“, sagte Glasner. Die Wölfe setzen ihre bislang erfolgreiche saison damit fort.

Die Niedersachsen liegen nach diesem Remis nach vier Liga-Siegen in Folge in der Tabelle auf dem vierten Platz. Die Borussia auf Platz sieben. „Natürlich hätten wir gerne in Wolfsburg gewonnen. Die Partie war intensiv, phasenweise waren wir zumindest in der…