Innerhalb von 24 Stunden haben die deutschen Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut (RKI) 6114 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Außerdem verzeichnete das Institut 214 neue Todesfälle innerhalb eines Tages, wie aus Zahlen des RKI vom Sonntag hervorgeht. Vor exakt einer Woche lag die Zahl der Neuinfektionen binnen 24 Stunden bei 8616, zudem wurden damals 231 neue Todesfälle gezählt.

Auch der vom RKI berechnete Wert der Sieben-Tage-Inzidenz ging zurück: Pro 100.000 Einwohner gingen die binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen laut dem Institut bis Sonntagmorgen bundesweit auf rund 57 zurück. In zwei Bundesländern – Rheinland-Pfalz mit 46,6 und Baden-Württemberg mit 48,5 – lag die vom RKI berechnete Inzidenz unter 50. Zwischen verschiedenen Landkreisen gibt es jedoch noch immer drastische Unterschiede. Alle anderen Bundesländer wiesen Werte von unter 100 auf, die höchste Inzidenz hatte Thüringen mit 97,6.

Leicht höherer R-Wert

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Samstagabend bei 0,90 – etwas höher als am Vortag (0,87). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 90 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

Für das gesamte Wochenende – also die am Samstag- und Sonntagmorgen veröffentlichten Zahlen zusammengefasst – lag die Zahl der neu gemeldeten Todesfälle bei 769. Am vergangenen Wochenende waren es noch 920. Allerdings sind die erfassten Zahlen sind an Wochenende in der Regel geringer, unter anderem weil weniger getestet und gemeldet wird.

Der bisherige Höchststand von 1244 neu gemeldeten Todesfällen war am 14. Januar erreicht worden. Bei den binnen 24 Stunden registrierten Neuinfektionen war mit 33.777 am 18. Dezember der höchste Wert erreicht; er enthielt jedoch 3500 Nachmeldungen. Die vom RKI berechnete Sieben-Tage-Inzidenz hatte ihren bisherigen Höchststand am 22. Dezember mit rund…