Um Kontakte zu verringern
Nur noch für Waren des täglichen Bedarfs: Saarland will Werbung für Non-Food-Artikel verbieten

Das Saarland plant ein Werbeverbot für Non-Food-Artikel (Symbolbild)

© Fotostand / K. Schmitt / Picture Alliance

Im Saarland will die Landesregierung ein Werbeverbot für Waren verhängen, die nicht zum täglichen Bedarf gehören. Für Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger ist dies auch „eine Frage der Solidarität“.

Bei den Bemühungen gegen die Ausbreitung des Coronavirus setzt das Saarland jetzt auf eine ebenso ungewöhnliche wie drastische Maßnahme. Die schwarz-rote Landesregierung von Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) verbietet Einzelhändlern, ab dem 22. Februar die Werbung für Artikel, die nicht zum täglichen Bedarf oder zur Grundversorgung gehören. 

Das sagte die Wirtschaftsministerin und stellvertretende Ministerpräsidenten von Deutschlands kleinstem Flächenland, Anke Rehlinger, in einem Video, dass der Saarländische Rundfunk (SR) veröffentlicht hat.

„Alles abseits der Lebensmittel und auch der Drogerie“ dürfe nicht mehr in Prospekten oder anderweitig beworben werden, erläuterte die SPD-Poltikerin. Dazu zähle zum Beispiel Aktionsware, die die…