Jahrestag der Zerstörung
Stilles Gedenken in Dresden

Rosen liegen am 76. Jahrestag der Zerstörung Dresdens im Zweiten Weltkrieg auf dem Altmarkt an einer Gedenkstätte. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

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Der 13. Februar ist ein markantes Datum für Dresden. Die Erinnerung an die Zerstörung der Stadt 1945 geht stets einher mit einem vielfachen Bekenntnis zu Frieden und Versöhnung. 2021 geht das wegen Corona nur reduziert – und friedlich.

Stille Erinnerung, weiße Rosen, Kerzen und friedlicher Protest gegen Neonazis: Dresden hat am Samstag der Zerstörung der Stadt im Zweiten Weltkrieg vor 76 Jahren sowie aller Opfer von Krieg und Gewalt gedacht – diesmal wegen Corona überwiegend virtuell.

Auch eine rechte Versammlung und der Gegenprotest blieben friedlich. Polizeipräsident Jörg Kubiessa teilte am späten Abend mit: «Dresden hat den seit vielen Jahren ruhigsten 13. Februar erlebt. Mit Blick auf das Versammlungsgeschehen gab es keine Straftaten und nur vereinzelte Verstöße gegen die Corona-Regeln.»

Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) warnte bei einer kleinen Gedenkfeier vor Verfälschungen in Vergangenheit und auch der Gegenwart. «Lassen wir Umdeutungen keinen Raum»,…