Enges Wahlergebnis
Stimmen bei Präsidentenwahl in Ecuador werden nachgezählt

Wähler geben am 7. Februar bei der Präsidentenwahl ihre Stimme in einem Wahllokal in Quito ab. Foto: Juan Diego Montegro/dpa/Archivbild

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Mitten in einer tiefen Wirtschaftskrise wählt Ecuador einen neuen Präsidenten. Wegen der knappen Ergebnisse müssen die Stimmen teilweise neu ausgezählt werden. Beim ersten Wahlgang ging zwar der Linkskandidat Arauz als klarer Sieger hervor, sein Gegner bei der Stichwahl steht aber noch nicht fest.

Angesichts des knappen Ergebnisses bei der ersten Runde der Präsidentenwahl in Ecuador wird ein Teil der Stimmen neu ausgezählt. In der bevölkerungsreichsten Provinz Guayas an der Pazifikküste werden alle Wahlurnen überprüft, wie das Wahlamt am Freitag mitteilte. In weiteren 16 der insgesamt 24 Provinzen des südamerikanischen Landes würde jeweils die Hälfte der Urnen neu ausgezählt.

Während der Linkskandidat Andrés Arauz als klarer Sieger aus der ersten Runde der Wahl am Sonntag hervorgegangen war, steht sein Gegner bei der Stichwahl am 11. April noch immer nicht fest. Der konservative Banker Guillermo Lasso mit 19,74 Prozent der Stimmen und der indigene Umweltaktivist Yaku Pérez mit 19,38 Prozent der Stimmen liegen fast gleichauf. Zudem wurden zuletzt Manipulationsvorwürfe laut….