Corona-Pandemie
Warum so viel Impfstoff aus Belgien kommt

Ein deutscher LKW von Pharma-Liner fährt in der Pfizer-Produktionsstätte im belgischen Puurs ein, in welcher der Corona-Impfstoff von Biontech/Pfizer produziert wird. Foto: Jasper Jacobs/BELGA/dpa

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Im Rennen um möglichst viel Corona-Impfstoff steht immer wieder das kleine Belgien im Fokus – auch wenn es mal hakt. In dem Königreich wird ein großer Teil der Vakzine für die EU produziert. Warum?

Der Ort, der maßgeblich zum Sieg über das Coronavirus beitragen soll, wirkt ziemlich trist. Graue Container reihen sich aneinander, in der Nähe raucht ein Schornstein.

Doch am Rande des Industriegebiets der belgischen Stadt Seneffe, im Werk des US-Laborausrüsters Thermo Fisher, wird ein entscheidender Bestandteil des Astrazeneca-Impfstoffs gegen Covid-19 hergestellt.

Belgien steht im Rennen um möglichst viel Impfstoff besonders im Fokus. Obwohl das Land nur rund 11,5 Millionen Einwohner hat, spielt es bei der Herstellung und Verteilung der Vakzine eine herausragende Rolle – und gerät besonders ins Blickfeld, wenn es bei der Produktion hakt. Zwei der drei in der EU zugelassenen Impfstoffe werden hier in großen Teilen hergestellt….