Umsatzeinbruch
Corona-Krise belastet Friseure

Seit Mitte Dezember sind die Salons wegen der Pandemie geschlossen, im Frühjahr 2020 hatten sie schon mal dichtmachen müssen. Foto: Daniel Karmann/dpa

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Die Corona-Beschränkungen treffen Friseure in Deutschland hart. Der Umsatz bricht ein. Hoffnung macht den Betrieben die jüngste Entscheidung von Bund und Ländern.

Weniger Beschäftigte und deutlich weniger Umsatz: Die Corona-Krise hinterlässt tiefe Spuren im Friseurhandwerk.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes vom Freitag sank der Umsatz in den ersten drei Quartalen 2020 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 11,8 Prozent.

Die Zahl der Beschäftigten verringerte sich um 4,3 Prozent. Hoffnungen macht den Friseuren, dass sie nach gut 10 umsatzlosen Wochen aufgrund des zweiten Lockdowns ab 1. März ihre Salons unter Einhaltung strenger Hygieneregeln wieder öffnen dürfen.

Seit dem Bund-Länder-Beschluss können sich die Betriebe nach Angaben des Zentralverbands des Deutschen Friseurhandwerks kaum retten vor Kundenanfragen. Verbandspräsident Harald Esser hatte angesichts…