Sehen Sie im Video: „Ich habe die Wirtin gevögelt“ – so schamlos stellte das antike Pompeji Sex zur Schau.

Riesige, erigierte Penisse, eng umschlungene Paare beim Liebesspiel und eindeutige Gesten – überall in Pompeji finden sich Darstellungen von Sex und Erotik.

Besonders explizit sind Szenen im Bordell der verschütteten Stadt.

Dort zeigen Wandgemälde, welche Arten von Liebesdiensten Prostituierte ihren Kunden anbieten.

Das Repertoire umfasst Reiterstellung, Doggystyle, Oralverkehr und vieles mehr.

Es waren Sklavinnen, die hier ihre Dienste in fensterlosen Kammern auf Betten aus Stein anboten.

Käufliche Liebe kostet damals übrigens nicht mehr als ein halber Liter Wein oder zwei Laibe Brot.

Penisse auf den Straßen und an den Wänden weisen Freiern den Weg zum Bordell.

Doch nicht nur in den einschlägigen Etablissements geht es zur Sache.

Offenherzige Fresken finden sich auch in den Vorstadtthermen von Pompeji.

An den Wänden dieser öffentlichen Badeanstalt zeigen eindeutige  Bilder, wie sich braungebrannte Männer mit den etwas hellhäutiger dargestellten Frauen vergnügen.

Und auch in Privathäusern beweisen zahlreiche freizügige Darstellungen das ungezwungene Verhältnis der Pompejaner zum Thema Sex.

Im „Haus der Vettier“ zeigt Fresko den Fruchtbarkeitsgott Priapos, wie er sein Gemächt mit einer Pendelwaage gegen Geld aufwiegt.

An Häuserwänden finden sich vulgäre Graffiti, wie z.B.: „Ich
habe die Wirtin gevögelt“ oder „Wer es liest, wird in den Arsch gefickt, wer es hört, ist geil, wer vorbeigeht, kriegt es von hinten.“

Auch Alltagsgegenstände wie Öllampen bedienen sich häufig erotischer Darstellungen: so wie diese Fellatio-Szene auf einer Tonlampe.

Derartige Darstellungen waren für die Entdecker von Pompeji im 19. Jahrhundert oft zu obszön.

Reliefs mit expliziten Inhalten, vulgäre Statuen und erotische Malereien kamen unter Verschluss. 

Bis in die 1970er Jahre war die Geheimkollektion im Archäologischen Nationalmuseum Neapel für Publikum unzugänglich.

Bei den…