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„Und wenn wir den Öffnungsschritt Geschäfte gemacht haben und wir haben einen Infektionzyklus, also zwei Wochen lang stabil unter fünfunddreißig, dann können wir den nächsten Schritt ins Auge fassen und schon bei den Geschäften sagen wir ja, wenn es landesweit fünfunddreißig sind, kann man in Absprache mit seinen Nachbarländern schon die Geschäfte öffnen, selbst wenn noch nicht alle Bundesländer das haben. So und wir haben dann drei Stränge im Grunde noch. Wir haben die Schulen in den höheren Jahrgängen, Berufsschulen, Unis. Wir haben die privaten Kontakte als zweiten Strang. Mit wieviel Menschen darf ich mich treffen? Und wir haben einen dritten Strang. Das sind im Grunde die Kultureinrichtungen, Kinos, Theater, Gruppensport und dann auch die Restaurants und eines Tages die Hotels. Und dann müssen wir politisch entscheiden, welche Öffnungsschritte aus welchem Strang wollen wir jetzt als nächste? Und darüber werden wir beim nächsten Mal dann auch diskutieren.“ „Und vielleicht hat diese Enttäuschung etwas damit zu tun, dass ich es erst einmal faszinierend fand, dass wir überhaupt einen Impfstoff haben nach weniger als einem Jahr. Das ist eine riesen Leistung. Damit konnte man nicht rechnen. Und dann wir nicht ausreichend darauf hingewiesen haben, dass am Anfang nicht für jeden gleich der Impfstoff da ist. Man hat sehr große Zentren gebaut. Die Erwartung war da. Im März werden diese Zentren ausgelastet sein, Ende März, April. Da werden wir Mühe haben, alles zu verändern. Aber die ersten Wochen sind jetzt knapp.“