Wegen Virusmutanten
Kretschmann und Söder erwägen erneute Grenzschließungen

Grenzkontrollen am Grenzübergang Walserberg in Fahrtrichtung Salzburg. Foto: Barbara Gindl/APA/dpa

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Bayern blickt mit Sorge nach Tschechien und Österreich, Baden-Württemberg in Richtung Frankreich. Aus Furcht vor Mutanten des Coronavirus schließen die Ministerpräsidenten dieser beiden Länder Grenzschließungen nicht mehr aus. «Wir sind bei Österreich sehr verunsichert», so Söder.

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) schließt wegen der Gefahr durch die Mutanten des Coronavirus Grenzkontrollen wie im Frühjahr nicht aus.

Wenn sich die Virusvarianten in den Nachbarländern immer stärker ausbreiteten, «kann das natürlich im Extremfall auch zu Grenzschließungen führen», sagte Kretschmann im Landtag in Stuttgart.

«Wir wollen sie natürlich vermeiden», beteuerte der Grünen-Politiker. Das bleibe die Linie, doch könne sich das insbesondere wegen der Verbreitung der südafrikanischen Virusvariante auch ändern. Er sagte zu, sich mit den Ministerpräsidenten von Rheinland-Pfalz und des Saarlands, Malu Dreyer (SPD) und Tobias Hans (CDU), wegen der Grenze zu Frankreich…