HINWEIS: Dieser Beitrag wird ohne Sprechertext gesendet. O-Ton Alice Weidel (AfD), Fraktionsvorsitzende: „Eine von der Verfassung nicht vorgesehene Kungelrunden beschließt im Hinterzimmer weitreichende Eingriffe in das Leben und in die Freiheit der Bürger. Die Kanzlerin legt vorher fest, was dabei herauskommen soll. Die Ministerpräsidenten betreiben im Vorfeld PR in eigener Sache, spielen Opposition. Letztlich fügen sie sich doch. Das Parlament jedoch, die Stimme des Souveräns, darf hinterher noch ein wenig darüber debattieren wie heute, ist aber in die Entscheidung nicht eingebunden. Was für eine peinliche Inszenierung! Was für eine dreiste Zurschaustellung von Arroganz der Macht, sehr geehrte Damen und Herren.“ O-Ton Christian Lindner (FDP), Fraktionsvorsitzender: „Wir haben, wie die Frau Bundeskanzlerin gesagt hat, gelernt. Die Infektionszahlen gehen zurück. Es gibt zu langsame und zu beschwerliche, aber immerhin Fortschritte bei den Impfungen. Und deshalb – und angesichts der großen Erschöpfung in unserer Gesellschaft – waren die Erwartungen an die gestrige Runde groß. Diese Hoffnungen sind enttäuscht worden, denn viele Menschen haben sich mehr erwartet als einen frischen Haarschnitt.“ O-Ton Dietmar Bartsch (LINKE), Fraktionschef: „Sie haben auch heute wieder null Selbstkritik geäußert, aber vergleichsweise viel Selbstgefälligkeit. Auch einer Bundeskanzlerin steht ein gewisses Maß, ein Mindestmaß an Selbstkritik gut zu Gesicht.,meine Damen und Herren. Frau Bundeskanzlerin, Sie haben auf Vorschläge aus diesem Haus von uns, von den Grünen, von der FDP wenig gehört und im Sommer und im Herbst das Land nicht auf den Corona-Winter entsprechend vorbereitet. Ich will nur ein Beispiel nennen: Im Herbst ist hier über einen Schutz Konzept für Heime gesprochen worden. Auch viele Experten haben das eingefordert. Und täglich sterben weiter viele Menschen in Alten- und Pflegeheimen, weil sie nicht geschützt werden und der Impfstoff fehlt.“ O-Ton Katrin…