Keine Öffnungsperspektive
Gastgewerbe enttäuscht über Corona-Beschlüsse

Restaurants erhalten weiterhin keinerlei Öffnungsperspektive von Bund und Ländern. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa

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Lockdown bis 7. März und auch keine Öffnungsperspektive für Gastgewerbe und Mittelstand. Die Bund-Länder-Beschlüsse sorgen für Frust und Verzweiflung. Die Wirtschaft fordert einen verbindlichen Fahrplan für den «Lockoff».

Das Gastgewerbe, der Mittelstand und die Immobilienwirtschaft haben sich tief enttäuscht gezeigt über die jüngsten Beschlüsse von Bund und Ländern zur Eindämmung des Coronavirus.

Ingrid Hartges, Hauptgeschäftsführerin des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga), sagte der dpa, es gebe immer noch keine Öffnungsperspektive: «Dass Hotels und Restaurants in dem vorliegenden Beschluss mit keinem Wort erwähnt werden, löst in der Branche Frust und Verzweiflung aus.»

Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) kommentierte: «Der Coronagipfel ist ein weiterer Beweis der Unverbindlichkeit der Politik und der Gipfel der Enttäuschungen für den Mittelstand.» Der Zentrale Immobilien Ausschusses (ZIA), Spitzenverband der Immobilienwirtschaft,…