Aufrüstung
Kampfroboter im Schnee: Russland testet Geländetauglichkeit seiner Marker-Plattform

Der Marker ist eine offene Erprobungsplattform und kein Endprodukt.

© FPI / PR

von Gernot Kramper

11.02.2021, 20:18 Uhr

Russland arbeitet seit Jahren an Kampfrobotern und -drohnen. Am weitesten fortgeschritten ist die Marker-Plattform. Mit ihr wird der Krieg der Roboter geprobt.

Während die Politik in Deutschland über die Anschaffung von bewaffneten Flugdrohnen streitet, werden überall auf der Welt autonome Boden-Kampfroboter entwickelt („Das Ende der Moral – im nächsten Krieg werden Roboter kämpfen“). Rheinmetall stellte etwa das „Wolfsrudel“ seines Mission Masters vor.

Da sich Kampfroboter auf dem Boden in komplizierten Umgebungen zurechtfinden und gemeinsam mit eigenen Kämpfern agieren sollen, ist ihre Entwicklung schwerer als die von fliegenden Systemen. Das Ziel ist nicht mehr eine ferngesteuerte Drohne, die von einem Operator Kommandos erhält, sondern Systeme, die autark arbeiten können.