Plötzlich sind die Bilder wieder da. Zu sehen sind die schreienden Anhänger von Donald Trump, die verzweifelten Polizisten, die den Mob aufhalten wollen. Die Abgeordneten, die sich ängstlich an ihren Plätzen verstecken.

Es sind Videoaufnahmen vom 6. Januar, als eine wild gewordene Menge das amerikanische Parlament erstürmte und so versuchte, die rechtmäßige Ernennung von Joe Biden zum Präsidenten zu verhindern. Noch einmal wird der ganze Horror dieses Tages sichtbar und erlebbar.

Immer wieder zeigen die Ankläger der Demokraten im Impeachment-Verfahren gegen Donald Trump die Bilder. Jamie Raskin, einer von ihnen, sagt am zweiten Tag der Verhandlung eindringliche Sätze: »Dieser Mob wurde von Donald Trump eingeladen, der Mob wurde von ihm versammelt und gegen das Kapitol in Marsch gesetzt.«

Ohne Zweifel, Raskin und die anderen Ankläger der Demokraten aus dem Repräsentantenhaus, die den Fall gegen Trump vor ihren 100 Kollegen aus dem Senat darlegen, machen ihre Sache gut. Die Fülle an Belegen, die sie gegen Trump präsentieren, erscheint überwältigend.