Der Shutdown in Deutschland soll weitgehend bis zum 7. März verlängert werden. Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidentenkonferenz verteidigten die anhaltenden Maßnahmen mit der Gefahr einer dritten Welle, die durch die Coronavirus-Mutation ausgelöst werden könnte. Wann die Schulen allerdings wieder öffnen, obliegt den einzelnen Bundesländern. Dazu wird es keine bundesweit einheitliche Regelung geben, teilte Kanzlerin Merkel mit. Einige Bundesländer kündigten kurz nach dem Statement an, Schulen noch im Februar schrittweise öffnen zu wollen.

Berlin plane diesen Schritt für Grundschulen für den 22. Februar, sagte der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD). Die Öffnung werde unter strikter Einhaltung der Hygienevorschriften und im Wechselunterricht organisiert, so Müller. Auch andere Bundesländer orientierten sich an diesem Termin, fügte der aktuelle Vorsitzende der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) hinzu. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) verteidigte beim Sender RTL/ntv die Öffnung von Grundschulen und Kitas im Freistaat schon ab kommendem Montag.

Nordrhein-Westfalen will die Schulen ebenfalls vom 22. Februar an schrittweise öffnen. Dies solle in Abstimmung mit den Nachbarländern Rheinland-Pfalz, Niedersachsen und Hessen geschehen, sagte Ministerpräsident Armin Laschet. »Unser Versprechen ›Schulen und Kitas zuerst‹ konnte heute eingelöst werden«, sagte er. Die Grundschulen sollen dann in einem Wechselmodell öffnen, sagte Schulministerin Yvonne Gebauer. Bei einer Sieben-Tage-Inzidenz unter 50 werde NRW dann zum Präsenzunterricht übergehen.

Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier plant mit demselben Datum wie Berlin und NRW. »Wir werden ab dem 22. Februar Grundschulen und die Klassen fünf und sechs im Wechselunterricht öffnen«, sagte Bouffier. »Ich bin froh, dass wir uns da durchsetzen konnten.« Auch Kitas in Hessen könnten ab dem 22. Februar wieder in den eingeschränkten Regelbetrieb gehen.

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