2021 mit schlechtem Start
Corona-Krise lähmt weiter den Luftverkehr

Flug-Passagierin mit Mund-Nasen-Schutz. Foto: Charlie Riedel/AP/dpa

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In der Corona-Krise fliegt kaum noch jemand. Die Auswirkungen auf die einzelnen Flughäfen sind aber durchaus unterschiedlich, wie aus Zahlen der Flugsicherung hervorgeht.

Die Corona-Krise hat den Luftverkehr in Deutschland im Januar weiter gelähmt. «Das Jahr 2021 beginnt noch schlechter, als das vergangene Jahr geendet hat», erklärte der für den Lotsenbetrieb zuständige Geschäftsführer bei der Deutschen Flugsicherung (DFS), Dirk Mahns.

Die 1993 gegründete bundeseigene Flugsicherung hat in dem Monat nur noch 74.543 Starts, Landungen und Überflüge registriert, 68,1 Prozent weniger als ein Jahr zuvor und so wenige wie noch nie in der DFS-Geschichte. Im Dezember 2020 waren es noch 85.000 Flugbewegungen gewesen.

Die internationalen Flughäfen in Deutschland haben in der Jahresfrist 72,3 Prozent weniger Starts und Landungen registriert, sind aber wegen des unterschiedlichen Anteils der noch florierenden Fracht unterschiedlich getroffen. So verzeichnete das Passagier-Drehkreuz München ein Minus von 84 Prozent und Leipzig/Halle nur eins von gut 10…