Studie
18.000 Jahre altes Schneckenhaus diente als Blasinstrument

Das in einer Pyrenäenhöhle entdeckte Schneckenhaus ist etwa 18.000 Jahre alt. Foto: Carole Fritz et al. 2021/CNRS/dpa

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Eine neue Studie hat das wohl älteste Blasinstrument seiner Art hervorgerbacht. Zwar wurde die Meeresschnecke bereits 1931 gefunden – neue Untersuchungen zeigen aber, dass sie zum Erzeugen von Tönen verwendet wurde.

Wissenschaftler betrachten es als das älteste Blasinstrument seiner Art: Das in einer Pyrenäenhöhle entdeckte Gehäuse einer Meeresschnecke ist etwa 18.000 Jahre alt und wurde speziell zum Erzeugen von Klängen bearbeitet, wie französische Forscher im Fachblatt «Science Advances» schreiben.

Das Gehäuse der Knotentragenden Tritonschnecke (Charonia lampas) misst etwa 31 auf 18 Zentimeter. Es wurde bereits 1931 in den französischen Pyrenäen in der Höhle von Marsoulas gefunden, die auch Höhlenmalereien enthält, geriet dann aber jahrzehntelang in Vergessenheit. Neue Untersuchungen zeigen nun, dass das Gehäuse zum Erzeugen von Tönen verwendet wurde, wie ein multidisziplinäres Team um Carole Fritz vom Nationalen Zentrum für wissenschaftliche Forschung (CNRS) schreibt.

Demnach ist die…