Trotz hoher Überlegenheit im Spiel gegen das Regionalliga-Team von Rot-Weiss Essen ist Bayer 04 Leverkusen überraschend im Achtelfinale des DFB-Pokals ausgeschieden. Der Fünfte der Bundesliga unterlag bei den Essenern mit 1:2 (0:0, 0:0) nach Verlängerung. Dabei versäumte es die Werkself, eine Führung über die Zeit zu bringen. Der letztjährige Finalist aus Leverkusen war nach zuvor mehreren Pfostentreffern durch Leon Bailey verdient in Führung gegangen (105. Minute).

Doch Außenseiter Essen gab nicht auf und schaffte durch die Tore von Oguzhan Kefkir (108.) und Simon Engelmann (117.) noch die Wende. Die Essener hatten in den Runden zuvor schon Bundesligist Arminia Bielefeld und Zweitligist Fortuna Düsseldorf ausgeschaltet. „Wir dürfen hier niemals verlieren“, sagte Leverkusens Trainer Peter Bosz anschließend. „Es war heute nicht gut genug.“

Erling Haaland im zweiten Versuch

Nicht gut genug war auch der SC Paderborn für Borussia Dortmund. Allerdings setzte sich der BVB im Heimspiel gegen den Zweitligisten erst in der Verlängerung mit 3:2 (2:2, 2:0) durch. Zwei frühe Treffer von Emre Can (6.) und Jadon Sancho (16.) sorgten für eine vermeintlich komfortable BVB-Führung. Doch Paderborn gab nicht auf und kam durch Julian Justvan zum Anschlusstreffer (79.). Kurios wurde es dann in der Nachspielzeit der regulären Spielzeit: Nach einem Zweikampf im BVB-Strafraum erzielte Erling Haaland durch einen Konter das 3:1. Die Entscheidung? Nein!

Lieber nochmal nachschauen: Schiedsrichter Stieler entscheidet in der Nachspielzeit auf Elfmeter für Paderborn

Denn Schiedsrichter Tobias Stieler überprüfte die Szene nach Hinweis des Videoschiedsrichters und annullierte das Tor. Stattdessen entschied er zurecht auf Foulelfmeter für Paderborn. Den verwandelte Prince Osei Owusu zum 2:2 (90.+6) und es ging in die Verlängerung. Dort entschied BVB-Torjäger Haaland – nun mit einem regulären Treffer – die Partie für Dortmund (95.). Allerdings ging der Anerkennung des…