Verstärkte Prävention
Weltkrebstag: Lebensstil vermindert Risiko

Das Deutsche Krebsforschungszentrum und die Deutsche Krebshilfe wollen die Vorbeugung von Krebserkrankungen mit einem Nationalen Krebspräventionszentrum vorantreiben. Foto: Uli Deck/dpa

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Wer Sport treibt und nicht zu viel Fettes und Süßes isst, hat ein vermindertes Krebsrisiko. Aber auch Viren spielen eine große Rolle bei der Entstehung der Krankheit.

Fast 40 Prozent aller Krebsneuerkrankungen sind nach Expertenangaben durch einen gesunden Lebensstil vermeidbar.

Der größte Risikofaktor sei das Rauchen, gefolgt von ungesunder Ernährung und Bewegungsmangel, sagte der Chef des Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ), Michael Baumann, anlässlich des Weltkrebstages am 4. Februar. Zudem könnten Viren, Bakterien oder Parasiten chronische Entzündungen auslösen, was wiederum Leber-, Darm-, Brust- und Prostata-Krebs begünstige. 20 Prozent aller Krebsneuerkrankungen seien solchen permanenten Entzündungen geschuldet, erläuterte Baumann.

Das DKFZ und die Deutsche Krebshilfe wollen die Vorbeugung von Krebserkrankungen mit einem Nationalen Krebspräventionszentrum vorantreiben, das in wenigen Jahre in Heidelberg entstehen…