Talk-App
Ramelow reumütig nach Clubhouse-Auftritt

Bodo Ramelow steht in der Kritik. Foto: Bodo Schackow/dpa-Zentralbild/dpa

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Der Hype um Clubhouse in Deutschland ist noch jung, doch Bodo Ramelow fliegen seine Plaudereien nun um die Ohren. Die Äußerungen des Thüringer Ministerpräsidenten sorgen weiter für Kritik – der Linke versucht es derweil mit einer Entschuldigungsoffensive.

In der Ministerpräsidentenkonferenz auf dem Smartphone rumdaddeln und die Kanzlerin als «Merkelchen» verniedlichen: Nur wenige Tage nach dem Beginn des Hypes um die Talk-App Clubhouse in Deutschland hat sich bereits der erste Spitzenpolitiker mit Plaudereien in Bedrängnis gebracht.

Und die Kritik an Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow nach seiner lockeren Auftritt in der App ebbt noch nicht ab – heute wurde sie auch in Ramelows eigenem Kabinett laut. Der Linken-Politiker hat sich selbst inzwischen mehrfach auf verschiedenste Weise für seine Aussagen in der Nacht zu Samstag entschuldigt. Der kommunikative Fauxpas könnte ihn aber auch in der neuen Woche noch weiter verfolgen.

Der FDP-Fraktionsvize Michael Theurer etwa stellte am Montag die Frage nach der «Selbstbeherrschung mancher Politiker»,…