Sie ist Deutschlands größte wissenschaftliche Universalbibliothek und eine der bedeutendsten Bibliotheken der Welt, die Staatsbibliothek zu Berlin. Pandemiebedingt war sie allerdings das komplette letzte Jahr geschlossen, und auch die Eröffnungsfeier konnte nur digital stattfinden. „Ich freue mich, dass dieses Jahrhundertbauwerk frisch saniert in neuem Glanz und gleichzeitig alter Pracht erstrahlt“, sagte Monika Grütters anlässlich der Eröffnungsfeier. Endlich gehöre sie wieder ganz den Wissens- und Erkenntnishungrigen, die hier geistige Nahrung in Fülle fände, so die Kulturstaatsministerin weiter. 

Die Staatsbibliothek zu Berlin: Schätze unter den Linden

Orangefarbener Kubus: Der neue Lesesaal

Bald soll in dem weitläufigen Lesesaal, den Architekt HG Merz in leuchtendem Orange gestaltet hat, wieder nach Herzenslust geschmökert werden. Die Staatsbibliothek zu Berlin ist eine historische Forschungs- und Präsenzbibliothek. Die Bestände sind kaum digitalisiert. Wer also forschen möchte, muss herkommen.

Die Staatsbibliothek zu Berlin: Schätze unter den Linden

Der Kuppellesesaal in den 1930er Jahren

Und das war auch schon vor 100 Jahren so. Damals waren die Tische im Kuppellesesaal noch ringförmig angelegt, was für eine Bibliothek eher ungewöhnlich ist. 1941 wurde das Herzstück der Stabi bei einem Bombenangriff nahezu vollständig zerstört.

Die Staatsbibliothek zu Berlin: Schätze unter den Linden

Für immer 22.25 Uhr

Die Zeiger der großen Lesesaaluhr im Freihandmagazin zeigen 22.25 Uhr. Es ist der Zeitpunkt eines weiteren Bombeneinschlags 1944. Das Rondell der Uhr hatte den Krieg und die Räumung der Lesesaal-Ruine überlebt, verborgen unter Schutt und Asche. Neben der Uhr ist Barbara Schneider-Kempf, die Generaldirektorin der Staatsbibliothek zu Berlin zu sehen.

Die Staatsbibliothek zu Berlin: Schätze unter den Linden

Auch Kinderherzen schlagen in der „Stabi“ höher

Die Staatsbibliothek beherbergt insgesamt sieben…