Schwer zugängliche Gegenden
Drohnen-Start-up kann Impfstoffe in entlegene Winkel liefern

Eine Drohne des Start-Ups Wingcopter trägt ein Paket. Das mit Tragflächen ausgestattete Gerät kann senkrecht aufsteigen und dann auf der Strecke auch bei widrigen Wetterverhältnissen wie ein Propeller-Flugzeug fliegen. Foto: Wingcopter/dpa

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Mit Lieferdrohnen kommt man auch in schwer zugängliche Gegenden. Ein Start-up aus Hessen konkurriert mit Weltfirmen und hofft jetzt auf einen Schub durch die Corona-Impfstoffe.

Das hessische Start-up-Unternehmen Wingcopter macht sich bereit, mit Drohnen Corona-Impfstoffe in entlegene Gegenden der Welt auszuliefern.

«Bereits vor der Krise haben wir in einem erfolgreichen Pilotprojekt im südpazifischen Inselstaat Vanuatu 19 Dörfer beliefert», berichtet Wingcopter-Geschäftsführer Tom Plümmer in Weiterstadt bei Darmstadt. Aktuell unterhalte man im afrikanischen Malawi in Zusammenarbeit mit Unicef und der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) ein Liefernetzwerk für Medikamente und bilde gleichzeitig an einer Akademie lokale Drohnenexperten aus.

Das Unternehmen aus dem Umfeld der TU Darmstadt hat bekannt gegeben, dass es weitere gut 18…