Heute geht es um die Rivalität zwischen den USA und China, um die Lieferprobleme bei Corona-Impfstoffen – und um Bodo Ramelows missratenen Ausflug ins Clubhouse.

EU berät über Impfstoff-Probleme

Für das Warten auf den Impfstoff gegen das Coronavirus braucht man gute Nerven. Praktisch täglich gibt es neue Nachrichten, was bei den Lieferungen oder bei der Vergabe schon wieder nicht klappt. Heute nun will die EU-Kommission Vertreter des britisch-schwedischen Unternehmens Astrazeneca ins Gebet nehmen.

Sie sollen Auskunft über mögliche Lieferschwierigkeiten geben. Die Kommission hatte mit Astrazeneca im vorigen Sommer einen Vertrag über bis zu 400 Millionen Dosen seines Corona-Impfstoffs geschlossen. Das Unternehmen erklärte jedoch Ende voriger Woche, es könne der EU nach der erwarteten Zulassung des Impfstoffs zunächst weniger liefern als vereinbart.

Die EU-Kommission ist sauer, auch weil die Verantwortlichen da natürlich nicht selbst für das Durcheinander gerade stehen wollen. »Wir erwarten, dass die Verträge, die die Pharmaindustrie unterschrieben hat, auch eingehalten werden«, sagte Ratspräsident Charles Michel. Vor allem müsse man Klarheit über den Grund der Verzögerung bekommen. Notfalls werde man auch juristische Mittel einsetzen. Die EU geht eigentlich davon aus, dass die Mitgliedstaaten mit den von ihr eingekauften Impfstoffen bis Ende des Sommers mindestens 70 Prozent der erwachsenen Bevölkerung impfen können. Michel räumte nun ein, dass dieses Ziel nur schwer zu realisieren sein dürfte.

Joe Bidens China-Problem

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Der amerikanische Flugzeugträger USS Theodore Roosevelt

Foto: US NAVY/ REUTERS

Der neue amerikanische Präsident Joe Biden ist kaum im Amt, da zeigt sich bereits, welches Thema ihn in den kommenden Jahren mit am meisten beschäftigen dürfte: die Rivalität zwischen den USA und dem asiatischen Giganten China.

Das »Wall Street Journal« berichtet, dass China laut einem neuen Uno-Bericht die USA als wichtigster…