Nach Nawalny-Protesten
Weitere Sanktionen gegen Russland gefordert

Landesweit sollen bei Nawalny-Protesten in Russland mehr als 2600 Demonstranten festgenommen worden sein. Foto: Pavel Golovkin/AP/dpa

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Wegen des Giftanschlags auf den Kremlkritiker Alexej Nawalny hat die EU bereits Sanktionen gegen Gefolgsleute des russischen Präsidenten Wladimir Putin verhängt. Nach Massenprotesten von Nawalnys Anhängern werden Forderungen nach weiteren Strafmaßnahmen laut.

Nach den russlandweiten Protesten für die Freilassung des inhaftierten Kremlkritikers Alexej Nawalny gibt es Rufe nach weiteren EU-Sanktionen gegen Russland.

Die Strafmaßnahmen müssten Oligarchen und Freunde von Kremlchef Wladimir Putin treffen, erklärten im Ausland lebende Oppositionelle um den früheren Oligarchen Michail Chodorkowski. «Jagt sie, verfolgt ihre Geldströme», sagte der frühere Schach-Weltmeister Garri Kasparow bei der Online-Pressekonferenz. Die EU solle das Sanktionsinstrument nutzen, das sie im Kampf gegen Menschenrechtsverletzungen im Dezember beschlossen hatte.

Der Außenbeauftragte der Europäischen Union, Josep Borrell, kündigte an, am Montag mit den Außenministern der EU-Staaten bei einem Treffen in…